Putz
Der Innenputz soll dem Mauerwerk eine ebene und abriebfeste Oberfläche geben. Er soll mit dem flächendeckenden und nahtlosen Auftrag die für den Wärme- und Schallschutz wichtige Luftdichtigkeit der Wand sicherstellen.
Mit modernem KS-Plansteinmauerwerk können heute bei fachgerechter Verarbeitung planebene Putzgründe hergestellt werden. In Abhängigkeit von den vorhandenen Toleranzen kann das Mauerwerk mit einem 3 bis 5 mm dicken Dünnlagenputz verputzt werden.
Im Innenbereich von Bauwerken können grundsätzlich alle Putze nach DIN V 18550 verwendet werden. Die Norm unterscheidet die Putze nach den Bindemitteln Kalk, Zement, Gips bzw. Anhydrit und Kunstharz.
Werden die Putzflächen mit Fliesen bekleidet, müssen sie vorab fachgerecht abgedichtet werden. Der Ausschluss von Gipsputz als Untergrund für Fliesen ist bei fachgerechter Ausführung der Abdichtung unbegründet, da mit der Abdichtung eine Feuchtebelastung des Putzes verhindert wird. Zusätzlich ist sicherzustellen, dass der Gipsputz nicht rückseitig befeuchtet wird.

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