Verklebung
Bei fachgerecht ausgeführtem KS-Mauerwerk werden auch die höchsten Anforderungen an die Ebenheit - nämlich die für die Verwendung von ausschließlich verklebten WDVS - problemlos eingehalten.
Ausschließlich verklebte WDVS mit PS-Hartschaum-Dämmplatten werden teil- oder vollflächig verklebt. Bei der teilflächigen Verklebung erfolgt der Kleberauftrag entweder mit einem Flächenanteil von ca. 40 % nach der Wulst-Punkt-Methode auf der Dämmplattenrückseite oder mit einem Flächenanteil von ca. 60 % durch ein maschinelles, meanderförmiges Aufspritzen des Klebemörtels auf den tragenden Untergrund.
Ausschließlich verklebte WDVS mit Mineralfaser-Lamellendämmplatten werden in der Regel vollflächig (100 %) verklebt. Dabei ist der Klebemörtel ausreichend in die Dämmplattenrückseite einzumassieren, um einen hinreichenden Verbund zum hydrophobierten Dämmstoff zu erzielen. Zunehmend werden vorbeschichtete Lamellendämmplatten angeboten, die dann auch für eine teilflächige Verklebung - z.B. mit maschinellem, meanderförmigen Klebemörtelauftrag (> 50 %) auf den tragenden Untergrund - zugelassen werden.
Im Windlastbereich über 20 m wird zumindest im Randbereich - teilweise auch im Flächenbereich - eine zusätzliche Verdübelung erforderlich.
Bei verklebten und verdübelten Systemen richtet sich die Anzahl der erforderlichen Dübel unter anderem nach der Materialgüte der Wandbaustoffe. Hier erweist sich KS-Mauerwerk als besonders tragfähiger Untergrund.

Bauherren