
Praktisch für die ganze Familie
Ein Keller ist ökonomisch sinnvoll, weil so der Baugrund und das vorhandene Fundament zusätzlich genutzt werden: Geringe Mehrkosten von ca. 5% schaffen etwa 35% mehr Lebensraum.
Ob als Vorratskeller, Heizungsraum, Sauna oder Hobbykeller – der Nutzung sind bei entsprechender Beleuchtung und eventueller Beheizung kaum Grenzen gesetzt. Ob verputzt, verschlämmt oder als sichtbar belassenes Mauerwerk – Kalksandstein macht im Keller immer eine gute Figur. Kalksandstein hat den Vorteil, dass er als sichtbar belassenes Mauerwerk hohen ästhetischen Ansprüchen gerecht wird und für ein rustikales, behagliches „Kellerambiente“ sorgt.
Kalksandstein ist hart im Nehmen
Kellerwände werden hoch beansprucht. Sie tragen die vertikale Last des gesamten Gebäudes über die Fundamente in den Baugrund ab. Kelleraußenwände müssen zusätzlich noch die horizontale Belastung durch die seitliche Erdaufschüttung aufnehmen. Je größer aber die vertikale Belastung ist, umso größer kann auch die horizontale Belastung ausfallen.
Da Kalksandsteine aufgrund ihrer Struktur hochbelastbar sind, eignen sie sich bestens für den Einsatz im Kellerbau. Mit sehr wenig Material kann schon eine Wand mit tragender Funktion gebaut werden. Kalksandstein ist nichtbrennbar und außerdem beständig gegen Witterungseinflüsse. Kalksandstein muss wie jedes Mauerwerk je nach Bodenbeschaffenheit adäquat abgedichtet werden - gegen Bodenfeuchtigkeit, nicht drückendes Wasser und zeitweise auftretendes Stauwasser. Durch die hohe Ebenheit des KS-Mauerwerks ist es für alle Abdichtungsarten geeignet.
Wärmedämmung auch im Erdreich
Perimeterdämmplatten, die für den Einsatz im Erdreich geeignet sind, schützen nicht nur die Abdichtung vor Beschädigungen, sondern sorgen auch für hohen Wärmeschutz, um Keller vollwertig als Aufenthaltsraum zu nutzen. Der Wärmeschutz lässt sich individuell dimensionieren. Eine Dämmschichtdicke bis 120 mm ist problemlos möglich.