Ihre Ohren werden „Danke sagen“! Bei der Entscheidung für die eigenen vier Wände ist die Frage nach dem Lärm- bzw. Schallschutz noch wichtiger als die nach Fliesen, Armaturen oder anderen „inneren Werten". Denn im Gegensatz zu den Einrichtungsgegenständen lässt sich der Schallschutz im Nachhinein nicht mehr ändern. Schallschutz ist nicht nachrüstbar – jedenfalls nicht in einem vernünftigen finanziellen Rahmen.
Mit Kalksandstein sind Sie auf der sicheren Seite.
Und auf der ruhigen.
Lehnen Sie sich entspannt zurück. Auch dann, wenn es im Zeitalter des Hip Hop-Kinderzimmers einmal etwas lauter zur Sache geht. Oder, wenn Ihr Partner fernsehen möchte – und Sie im Raum nebenan lieber ein Buch lesen. Der Grund für den guten Lärmschutz mit Kalksandstein ist ganz einfach. Pauschal gilt: Je schwerer die Wand, desto weniger Lärm kommt auf der anderen Seite an.
Beim Lärmschutz zählt das Gewicht der Wand. Fachleute sprechen von der „Rohdichteklasse (RDK) des Baumaterials“. Die Dicke einer Wand ist dabei nicht unbedingt entscheidend. Kalksandstein ist mit Rohdichteklassen (RDK) von 1,8 bis 2,2 (und mehr) leichteren Materialien weit voraus.
Normaler oder erhöhter Schallschutz?
Mit KS haben Sie die Wahl.
Die Anforderungen an den Schallschutz in Gebäuden sind nach DIN 4109 geregelt. Bei „normalem Schallschutz" nach der DIN-Norm muss eine Wand im Wohnungsinneren nur 40 dB bieten. Das schafft schon eine 7cm dicke Kalksandsteinwand (KS P7) mit beidseitigem Dünnlagenputz.
Die Erfüllung der DIN-Norm bedeutet jedoch nicht, dass Lärm von außen oder aus der Nachbarwohnung nicht mehr wahrgenommen wird. Alles, was lauter ist als „normal“, hört man trotzdem, aber – je nach Schalldämmung der Wand – unterschiedlich laut bzw. deutlich. Außerdem wichtig: Wenn der Grundgeräuschpegel in der Umgebung eines Gebäudes besonders niedrig ist, muss die Schalldämmung des Bauteils besonders hoch sein. Lärmstörungen fallen hier noch leichter auf:

Für einen „erhöhten Schallschutz" nach Beiblatt 2 zu DIN 4109 muss die Wand 47 dB leisten. Die Kalksandsteinindustrie empfiehlt dafür mindestens 15 cm dicke Kalksandsteinwände Rohdichteklasse 1,8 mit beidseitigem Dünnlagenputz. Diese Wände mit mehr als 150 kg/m2 werden bei der Deckenbemessung nicht vernachlässigt, sondern in der Statik als Linienlast berücksichtigt. Die Mehrkosten für den erhöhten Schallschutz sind gering. Und einmal gebaut, ist der Schallschutz gesichert – ein Leben lang.
Wenn Sie noch höhere Anforderungen haben, ist das mit Kalksandstein ebenfalls kein Problem: Vereinbaren Sie den erhöhten Schallschutz!
Wichtig: Nach Beiblatt 2 zu DIN 4109 muss erhöhter Schallschutz einzelner oder aller Bauteile zwischen dem Bauherrn und dem Entwurfsverfasser besonders vereinbart werden! Dies sollte immer geschehen, da ggf. auch Gerichte durch Vertragsauslegung ermitteln, welcher Schallschutz geschuldet ist.
Weitere Informationen zum Lärm- bzw. Schallschutz finden Sie hier.

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